Effektive Kommunikation
Neun Regeln zur effektiveren Kommunikation
Suchen Sie nach einer gemeinsamen Basis
Das Ziel der Kommunikation ist die Verbindung zu einer anderen Person. Das zu erreichen bedeutet, dass Sie wissen müssen, wer diese Person ist und woher sie kommt. Denken Sie an den dreieinhalbjährigen Jungen, der auf dem Rücksitz des Autos einen Apfel aß und fragte: "Papa, warum wird mein Apfel braun?" Daraufhin erklärte sein Vater: „Wenn du die Haut abgegessen hast, tritt das Fruchtfleisch des Apfels mit der Luft in Kontakt. Das ruft eine Oxidation hervor und verändert somit seine molekulare Struktur, was die Verfärbung hervorruft.“ Es folgte ein langes Schweigen. Dann fragte der Junge leise: „Papa, hast du mit mir gesprochen?“ Sie müssen akzeptieren, dass jeder seine eigene Agenda hat und diese ist kaum zu verändern. Sprechen Sie mit Ihnen auf ihrem Niveau und sehen Sie, wie die Wirkung Ihres Gespräches in die Höhe schnellt.
Hören Sie zu
Nicht ohne Grund besitzen wir zwei Ohren aber nur einen Mund. Denken Sie daran. Hören Sie doppelt so lange zu, wie Sie sprechen. Denken Sie nicht darüber nach, was Sie als Nächstes sagen werden und suchen Sie nicht nach einer Pause, in der Sie Ihren Teil sagen können, während der andere spricht. Anders als beim Tennis ist es nicht Ziel einer Konversation, ein Service-As abzuliefern, sondern die andere Person damit zu beschäftigen, den Ball im Spiel zu halten. Das bedeutet, dass Sie sich genau darauf konzentrieren müssen, was die andere Person verbal, physisch und emotional zum Ausdruck bringt.
Hören Sie wirklich zu
Nach einem Ausschnitt aus Stephen Coveys Bestseller, „Sieben Wege zur Effektivität“, muss man zunächst danach streben, zu verstehen, dann erst danach, verstanden zu werden. Befreien Sie sich von persönlichen Selektionsmechanismen, Prämissen, Urteilen und Vorstellungen, die das verzerren, was man hört und wie man es hört.
Vermeiden Sie Ablenkungen
Wenn Sie wirklich wissen wollen, was der andere sagt, müssen Sie diszipliniert sein. Vermeiden Sie Unterbrechungen. Lassen Sie den Anderen seine Gedanken ausführen. Führen Sie seine Sätze nicht zu Ende oder legen Sie ihm Wörter in den Mund. Üben Sie sich in Geduld und zollen Sie dem Anderen aufrichtigen Respekt. Unterdrücken Sie die Versuchung, unerwünschte Ratschläge zu geben. Sie können als Bevormundung ausgelegt werden und werden den Konversationsfluss hemmen. Es wird einen Zeitpunkt geben, an dem Sie Ihren Standpunkt mitteilen können. Denken Sie daran, dass es Ihre Ansprechpartner nicht interessiert, was Sie wissen, bevor Sie merken, dass Sie an Ihnen interessiert sind.
Klären Sie ab
Es gibt viele Wege, die Unterhaltung taktvoll am Laufen zu halten. Formulieren Sie die Aussage des Sprechers neu, um sicherzugehen, dass Sie das gehört haben, was Sie glauben, gehört zu haben. Unterstellen Sie nichts. Stellen Sie deutliche und offene Fragen, die zu neuen Informationen führen und beide Seiten mehr engagieren. Seien Sie aufrichtig. Stellen Sie Fragen, die dem wahren Interesse oder den Vorstellungen des Anderen auf den Grund gehen.
Bleiben Sie glaubwürdig
Seien Sie in Ihrem Dialog aufrichtig. Sagen Sie, was Sie meinen und meinen Sie, was Sie sagen. Seien Sie offen und ehrlich. Geben Sie zu, wenn Sie eine Antwort nicht wissen. Wenn Sie sagen, dass Sie etwas tun wollen, tun Sie es. Lassen Sie Ihren Worten Taten folgen. In anderen Worten, halten Sie Ihre Versprechen. Taten klingen in den Ohren der Leute lauter als Worte.
Bleiben Sie gelassen
Bleiben Sie ruhig und gefasst, wenn Sie sich persönlich angegriffen fühlen. Nehmen Sie solche Angriffe nicht persönlich. Die Gemütslage oder die Antwort des Anderen ist mehr ein Zeichen der Furcht und Frustration, als ein Angriff auf Ihre Person. Antworten Sie nicht auf die gleiche Weise. Versuchen Sie lieber, dem Problem auf den Grund zu gehen und es anzusprechen.
Seien Sie positiv
Sprechen Sie niemals über andere hinter deren Rücken. Diese Eigenschaft wirft wahrscheinlich ein schlechtes Licht auf Sie und Sie werden den Respekt und das Vertrauen der Anderen verlieren. Nehmen Sie Abstand von einem offensiven Sprachgebrauch, schlüpfrigen Witzen und Geschichten, ethnischem oder rassenfeindlichem Humor. Unterlassen Sie alles, was Andere beleidigen könnte.
Stimmen Sie Ihre Taten mit Ihren Worten ab
Wichtig ist nicht nur, was Sie sagen, sondern wie Sie es sagen. Studien belegen, dass das, was Sie sagen (Ihre Worte) nur zu 7 % darauf Einfluss hat, was Andere von Ihnen denken. Der Rest – 93 % - beruht auf Körpersprache, Gesichtsausdruck und Tonfall. Erkennen Sie die nonverbalen Hindernisse bei effektiver Kommunikation und stellen Sie sicher, dass Ihr Tonfall, Ihre Körperhaltung, Ihre Gesten und Ihre Bewegungen Ihre Worte unterstützen.
